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Kreuzberg: Bunt, kreativ, innovativ - und für jeden Spaß zu haben

Berlin ist als kreative, internationale Metropole mit buntem Nachtleben bekannt – und dafür verantwortlich ist zu einem großen Teil Kreuzberg. Hier leben Alteingesessene Tür an Tür mit Neuberlinern aus aller Welt, hier stehen exklusive Bauten neben alternativen Wohnprojekten, hier wird hart gearbeitet und fröhlich gefeiert. Was den Ortsteil so besonders macht, warum er beispielshaft für Berliner Geschichte steht und was hier künftig geplant ist, verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

 

 

 

Inhalts­verzeichnis

Kreuzberg gehört zum Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. In dem Ortsteil südlich der Spree zwischen Friedrichshain, Mitte, Neukölln und Schöneberg leben rund 153.000 Menschen. Er liegt komplett innerhalb des S-Bahn-Rings und zählt damit zur Berliner Innenstadt. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist mit einem Durchschnittsalter von rund 38 Jahren der jüngste Bezirk der Hauptstadt. Er verfügt mit Abstand über die höchste Einwohnerdichte und zählt zu den Bezirken mit dem höchsten Einkommen.

Buntes Leben zwischen Industrielofts und Altbauten

Wer in Kreuzberg unterwegs ist, merkt schnell: Hier ist etwas los. Die Straßen sind belebt, unzählige Restaurants, Cafés und Imbisse bewirten ihre Gäste und irgendwo läuft immer Musik. Auf den Straßen werden viele unterschiedliche Sprachen gesprochen. Hübsche gepflegte Altbauten stehen neben der einen oder anderen Brache, modernen Wohnhäusern unterschiedlicher Baujahre und Industriebauten aus der Gründerzeit. Und immer wieder sind die Wände mit Streetart verziert.

Kreuzberger Mieten im Aufwärtstrend

Der Ortsteil ist heute die Quintessenz des jungen, bunten, hippen Berlins – sowie eine etablierte und gefragte Wohnlage. Die zentrale Lage, am Wasser, eine ausgezeichnete Infrastruktur, eine hohe Restaurant- und Bardichte und die hübschen Altbauten ziehen vor allem Kreativagenturen, innovative Start-ups und eine junge Bevölkerung an.

Wie gefragt die Gegend ist, zeigen auch die Mietpreise. Der Wohnmarktreport von CBRE und Berlin Hyp analysiert jährlich die Entwicklung der Mieten in den einzelnen Bezirken. Die Mieten in Friedrichshain-Kreuzberg liegen im Mittel bei 13,20 Euro pro Quadratmeter. Das ist deutlich mehr als der Berliner Mittelwert von 10,50 Euro pro Quadratmeter. Nur in Mitte liegen die Mieten für den Quadratmeter etwas höher (13,87 Euro).

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Kreatives Zentrum und Place to be für Startups

Die Wirtschaft in Kreuzberg ist vor allem eins: kreativ. In dem Ortsteil ist ein großer Teil der Berliner Medien- und Kreativszene ansässig. In den historischen Fabrikgebäuden, in denen während der Industrialisierung Möbel, Musikinstrumente und viele andere Gebrauchsgegenstände gefertigt wurden, werden heute Magazine herausgegeben, Marketing- und PR-Strategien erarbeitet und Websites und Apps programmiert. Die direkte Nachbarschaft aus Wohn- und Gewerbegebäuden war schon während der Industrialisierung typisch für Kreuzberg und wird als Berliner Mischung oder auch als Kreuzberger Mischung bezeichnet.

Besonders viele junge Unternehmen sind hier aktiv. Kreuzberg ist einer der beliebtesten Standorte für Gründer in Berlin. In den vergangenen Jahrzehnten haben Kreuzberger Startups mehrere Zehntausende Arbeitsplätze geschaffen.

Eldorado für nachhaltiges Zusammenleben

Kreuzberg ist außerdem ein Zentrum für innovative und nachhaltige Ideen. Hier wurde zum Beispiel der erste Original Unverpackt Supermarkt eröffnet, ein Supermarkt, der komplett ohne Einwegverpackungen auskommt. Nachhaltige Boutiquen, Läden für Naturkosmetik und viele Bioläden ergänzen das Angebot.

Die Fahrradinfrastruktur von Friedrichshain-Kreuzberg gilt berlinweit als Vorbild. Allein 2020 hat der Bezirk 14 km neuer Radwege ausgewiesen, darunter einige Pop-up-Radwege. Das sind improvisierte Radwege auf Straßen oder Parkstreifen, die zunächst nicht befestigt, sondern nur durch Markierungen angezeigt werden. Für die Pop-up-Radwege wurde der Bezirk sogar mit dem Deutschen Fahrradpreis ausgezeichnet. Einige sollen dauerhaft bleiben, unter anderem ein 3,5 Kilometer langer Streifen am Landwehrkanal.

Kreuzberger Geschichte: Zwischen Berliner Mauer und Checkpoint Charlie

Nach dem Mauerbau war der Ortsteil an drei Seiten von der Mauer umgeben – und bekam die Auswirkungen der Teilung damit besonders deutlich zu spüren. Dieser fast abgeschlossene Bereich bot ideale Voraussetzungen für die Entwicklung einer linken Subkultur, die Kreuzberg bis heute prägt. Hier liegt auch der berühmte ehemalige Grenzposten Checkpoint Charlie, der den Übergang zwischen dem sowjetischen und dem amerikanischen Sektor markierte.

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Plötzlich in der City

Als in den Sechzigerjahren Gastarbeiter aus Südeuropa nach Deutschland kamen, ließen sich viele in Kreuzberg nieder – und gaben dem Ortsteil sein multikulturelles Gesicht. In den Siebziger- und Achtzigerjahren entstand in Kreuzberg (wie auch in anderen Teilen Berlins) eine große Hausbesetzerszene. Von der Wiedervereinigung profitierte der Ortsteil ganz besonders: Er lag plötzlich nicht mehr an der Grenze, sondern zentral in der Stadt.

Kreuzberg bleibt Kreuzberg bleibt Kreuzberg?

Kreuzberg ist damit seit Jahrzehnten ein Brennglas der Berliner Geschichte: Hier hat sich in besonderem Maße niedergeschlagen, was in Berlin und im Rest des Landes passierte.

Derzeit steht der Ortsteil vor der Herausforderung, sich weiterzuentwickeln, ohne seinen besonderen Charme zu verlieren. Ein großer Teil des Gebietes steht unter Milieuschutz und städtebaulichem Erhaltungsschutz. Damit ergeht es Kreuzberg ähnlich wie vielen anderen beliebten Berliner Ortsteilen wie Friedrichshain, Prenzlauer Berg oder der Wedding.

Koalitionsvertrag: Wie sieht das Kreuzberg der Zukunft aus?

Was ist künftig für Kreuzberg geplant? Der Berliner Senat hat für den Ortsteil große Pläne. Dem Koalitionsvertrag nach (Stand Ende 2021) möchte er unter anderem das sogenannte Dragonerareal weiterentwickeln. Der Bereich zwischen Obertrautstraße, Yorckstraße und Mehrigdamm, wo Rathaus und Finanzamt ansässig sind, soll zu einem sozialen und ökologischen Wohn- und Gewerbequartier entwickelt werden. Damit soll das Areal ein Modellprojekt werden. Geplant ist ein neuer Kiez mit mehr als 500 günstigen Wohnungen, einem 16-geschossigen Hochhaus, Gärten, einem Marktplatz und einer Halle als Kiezzentrum. Am Blücherplatz soll eine neue Zentral- und Landesbibliothek gebaut werden, Baustart soll 2026 sein.

Geplant ist außerdem, den öffentlichen Nahverkehr in Kreuzberg (noch) weiter auszubauen. Neben mehr Radwegen und sicheren Fußwegen möchte die Koalition das Tramnetz weiter ausbauen. Geplant ist eine Tramverbindung zwischen Warschauer Straße, Oberbaumbrücke und Hermannplatz.

Freizeit in Kreuzberg: Von Kultur über Natur bis Party

Das breite Kulturangebot in Kreuzberg reicht von alternativer bis hin zu etablierter Kultur. In Kreuzberg liegen das Jüdische Museum, das Deutsche Technikmuseum und die Topographie des Terrors. Der Martin-Gropius-Bau, nur wenige Meter von der Grenze zu Mitte entfernt, zieht mit zeitgenössischen und archäologischen Ausstellungen jedes Jahr Tausende Besucher an. Wer sich für Kunst interessiert, kommt hier sowieso auf seine Kosten: In Friedrichshain-Kreuzberg kommen im Schnitt 17 Galerien auf 100.000 Einwohner. Mehr gibt es nur in Mitte (26) und Charlottenburg Wilmersdorf (20).

 

Kreuzberger Nächte sind lang

Das Kreuzberger Nachtleben und insbesondere die Clubkultur sind weit über Berlins Grenzen hinaus berühmt. Der Ortsteil hat die größte Clubdichte Berlins – und das soll etwas heißen. Unzählige Bars und Clubs ziehen jedes Wochenende und selbst unter der Woche Tausende Amüsierwillige aus dem In- und Ausland an. Clubs und Locations wie das Watergate, der Club der Visionäre und das Badeschiff sind legendär. Wer es abends etwas ruhiger mag, findet in Kreuzberg eine große Auswahl an Bars: Von gemütlichen Biergärten über hippe Cocktailbars bis hin zu bodenständigen Eckkneipen ist hier für jeden etwas dabei.

 

Erholen am Wasser

Der hohe Freizeitwert Kreuzbergs erschöpft sich nicht im Nachtleben. Das Spreeufer und die Kanäle bieten viele Möglichkeiten, seine Freizeit zu genießen. Das Paul-Lincke-Ufer, das Maybachufer (das streng genommen bereits zu Neukölln gehört) und der Böcklerpark am Landwehrkanal sind an sonnigen Wochenende die Places to be in Kreuzberg. Hier lässt es sich entspannt flanieren, picknicken oder mit einem Buch die Sonne genießen. Am Maybachufer findet außerdem zweimal pro Woche ein Wochenmarkt und jeden zweiten Sonntag der berühmte Nowcoelln Flowmarkt statt. Zum Entspannen im Grünen laden außerdem der Görlitzer Park, der Park am Gleisdreieck und der Viktoriapark mit dem imposanten Wasserfall ein.

Einmal (kulinarisch) um die Welt

Die Restaurants, Cafés und Imbisse im bunten Multikultiviertel Kreuzberg bieten Kulinarisches aus aller Welt. Aromatische indische Currys, spanische Tapas, würziges türkische Kebab, knusprige georgisches Teigtaschen oder scharfe mexikanische Tacos – hier finden Sie das alles und viel mehr, oft sogar in nur einer einzigen Straße. Etwa im Wrangelkiez in der Wrangelstraße und der Falckensteinstraße.

Auch die Markthalle Neun und die Marheineke Markthalle sind beliebte Adressen für Feinschmecker. Hier bieten täglich zahlreiche Verkäufer an ihren Ständen Obst und Gemüse, Fisch, Fleisch, Backwaren, Feinkost und Getränke feil. Am Wochenende sind die Markthallen auch ein beliebter Treffpunkt, um sich mit Freunden durch die Delikatessen zu probieren.

Zudem ist Kreuzberg, genau wie Berlin im Allgemeinen ein Eldorado für Vegetarier und Veganer. Es gibt mehrere komplett vegane Restaurants und die übrigen Läden haben in der Regel ebenfalls vegane Gerichte auf der Karte.

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